Opera Unite bringt den Server nach Hause

Opera Unite

Opera hat ein neues Projekt am Start. Sonst nur bekannt für den Opera Browser soll nun eine neue Technologie namens Opera Unite das Web wieder einmal neu erfinden. Vereinfacht gesagt ist bei Opera Unite jeder Browser gleichzeitig ein Server auf dem man Musik, Fotos oder andere Dateien ablegen kann. Theoretisch lassen sich mit Opera Unite ganze Webseiten auf dem eigenen PC hosten, doch muss dafür der PC natürlich auch ständig an sein.
Auch ein Chat und Nachrichten-System (Fridge) ist integriert. Das Demo-Video von Opera betont sehr stark, dass es bei der Idee um eine Nutzer-zu-Nutzer Verbindung geht. Auf ReadWriteWeb gibt es einige Screenshots zu sehen, die den Server-Browser in Aktion zeigen.
Doch hat jede Idee irgendwo auch einen oder mehrere Haken. Das t3n Magazin kritisiert beispielsweise das hohe Sicherheitsrisiko, freshzweinull stört die bleibende Abhängigkeit von einem externen Server (in diesem Falle die Opera-Server die für die Vernetzung zweier Clients zuständig sind) und bezweifelt, dass sich Opera Unite in der breiten Masse durchsetzen wird.

Und ich setz auch noch einen drauf: Was vielen auf den ersten Blick gar nicht auffällt ist die Tatsache, dass man immer einen Opera Browser benötigt, um einem Nutzer Nachrichten zu hinterlassen, seine Musik zu streamen oder einfach nur etwas herunterzuladen. Das wird sicherlich der Verbreitung des Opera Browsers gut tun, aber es entspricht keinesweges den Standards unserer aktuellen Webwelt aus der Dinge, wie Open Source und APIs nicht mehr wegzudenken sind.

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WordPress 2.8 – besser manuell upgraden

Version 2.8 “Baker” des populären Blogging-Systems WordPress wurde zwar schon am 11.06 releast, doch viele Nutzer stürzen sich nicht sofort auf das Update, sondern warten erst ein paar Tage die ersten Testberichte ab. So mache ich es auch und das kann manchmal sehr nützlich sein.

Denn heute wurde in der Blogosphäre laut, dass das automatische Update von 2.7 auf 2.8 nicht immer reibungslos funktioniert. Auch WordPress Deutschland bestätigt die Katastrophen, die beim Update auftreten können. Vereinzelt bleibt der Update-Prozess stecken und der alte Zustand wird nicht wiederhergestellt, sodass einige Dateien fehlen. Dies kann dazu führen, dass das gesamte System nicht mehr funktioniert und unbrauchbar wird.

Deshalb wird empfohlen, dieses Update manuell durchzuführen. Eine Anleitung dazu findet ihr hier. Wer trotzdem das automatische Update wagen möchte, sollte auf jeden Fall vorher ein Backup sowohl von allen Dateien als auch der Datenbank machen.

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Facebook eröffnet Schlacht um Usernamen

Facebook Usernamen

Gestern, am 13.06.09 um 06:01, hat Facebook eine neue Funktion freigeschaltet. Nutzer können sich nun eine sogenannte Vanity-URL sichern, die man als Alias für die eigene Profil-URL verstehen kann.
In meinem Fall ist mein Profil nun nicht mehr nur über die doch etwas schwer zu merkende Adresse facebook.com/profile.php?id=628884329 zu erreichen, sondern auch über facebook.com/kim.korte.

Die Nutzernamen dürfen nur alphanumerische Zeichen (also A-Z, 0-9), sowie einen Punkt enthalten und müssen mindestens 5 Zeichen lang sein. Populäre Firmen – oder Markenamen, wie z.B. Google oder Apple wurden sicherheitshalber gesperrt und können nicht registriert werden.

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Google Wave: Reaktionen, Test-Berichte & Kurz-Info

Google Wave

Der am 28. Mai angekündigte Dienst Google Wave hat in der Blogosphäre und erst recht im Twitterversum große Wellen geschlagen.
Inzwischen gibt es auch schon die ersten Testberichte und zwar z.B. von ReadWriteWeb oder CNET. Doch zuerst mal:

Was ist Google Wave eigentlich?

CNET beschreibt es recht treffend als Echtzeit-Email. Tatsächlich soll es langfristig die “veraltete” E-Mail ersetzen. Das gesamte Konzept von Google dreht sich hierbei um das Stichwort “collaborating”, was man auf gut Deutsch wohl am ehesten mit “Zusammenarbeit” übersetzen würde. Bei Google Wave schreibt man wie bei der jetzigen E-Mail auch eine Nachricht mit Betreff und fügt Empfänger hinzu. Im Unterschied zur E-Mail können diese Empfänger aber die vorliegende Nachricht nun bearbeiten, Fotos oder sonstige Dateien hinzufügen, überall im Dokument kommentieren oder sogar Gadgets einfügen.

Mehr lesen: Google Wave: Reaktionen, Test-Berichte & Kurz-Info

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TextboxList 0.4: Eingabefelder im Facebook-Stil

textboxlist

Das auf Mootools-basierende Script TextboxList wurde heute in Version 0.4 releast. Das Tool ermöglicht eine Verbesserung des normalen Text-Eingabefelders.
Bei Eingabe von Text werden sofort Vorschläge angezeigt, die sich mit den Pfeiltasten und Enter hinzufügen lassen. Innerhalb der TextboxList kann man zwischen den Tags navigieren oder einzelne Tags löschen.
Das ganze erinnert sehr an Facebook-Eingabefelder, wie zum Beispiel der Facebook-Suche. Für kommerzielle Nutzung wird eine 20$-Lizenz benötigt. Guckt euch aber auf jeden Fall einmal die Demo an.

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