Google Wave: Reaktionen, Test-Berichte & Kurz-Info

Der am 28. Mai angekündigte Dienst Google Wave hat in der Blogosphäre und erst recht im Twitterversum große Wellen geschlagen.
Inzwischen gibt es auch schon die ersten Testberichte und zwar z.B. von ReadWriteWeb oder CNET. Doch zuerst mal:
Was ist Google Wave eigentlich?
CNET beschreibt es recht treffend als Echtzeit-Email. Tatsächlich soll es langfristig die “veraltete” E-Mail ersetzen. Das gesamte Konzept von Google dreht sich hierbei um das Stichwort “collaborating”, was man auf gut Deutsch wohl am ehesten mit “Zusammenarbeit” übersetzen würde. Bei Google Wave schreibt man wie bei der jetzigen E-Mail auch eine Nachricht mit Betreff und fügt Empfänger hinzu. Im Unterschied zur E-Mail können diese Empfänger aber die vorliegende Nachricht nun bearbeiten, Fotos oder sonstige Dateien hinzufügen, überall im Dokument kommentieren oder sogar Gadgets einfügen.
Das alles passiert in Echtzeit, allerdings in einer ungewöhnlich extremen Form. Belieblig viele Wave-Teilnehmer können gleichzeitig an dem Dokument arbeiten und die Änderungen werden sofort überall angezeigt. Das funktioniert offenbar sogar mit der Suche. Die Schnelligkeit in Google’s Demo-Video ist wirklich beeindruckend, was sicher auch daran liegt, dass Google “etwas” mehr Server-Kapazitäten besitzt als so manche StartUps.
Die API zu Google Wave ist bereits verfügbar. Wann das Projekt für die Öffentlichkeit zugänglich ist, ist noch unklar.
Wer mehr über Google Wave erfahren möchte, schaut am besten einmal bei diesem Artikel bei Netzwertig oder bei freshzweinull vorbei.
Wer dann immer noch nicht genug hat, dem empfehle ich das offizielle Video zu Google Wave, was mit 1 Stunde 20 Minuten zwar sehr lang, aber auf jeden Fall empfehlenswert ist.
Kategorie: Trend & Wissen, Web 2.0
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