Google Wave nach dem Hype + 15 Invites

Es ist still um Google Wave geworden. Anfangs als Google’s neues Killer-Produkt und potentieller E-Mail Ersatz gepriesen setzt nun die große Ernüchterung ein. Sooo überragend ist der Dienst doch gar nicht. Doch woran liegt das?
Wave ist noch immer invite-only & beta, die breite Masse hat damit also noch keinen Zugriff. Diejenigen, die Google Wave schon jetzt nutzen, sind überwiegend “Digital Natives”, also junge Leute die in das Internetzeitalter hineingeboren wurden. Ein Großteil von ihnen hat sich wahrscheinlich auch bei Google als Beta-Tester beworben und hat somit hohe Ansprüche an den Dienst. Google’s Vorstellungsvideo verspricht ja aber auch einiges.
Doch Fakt ist, dass wir bisher auch ohne Google Wave ganz gut zurechtgekommen sind. Kommunikation läuft über E-Mail, XING oder Facebook. Wieso sollte man auf einmal seine Gewohnheiten ändern und einen Teil der Nachrichten über Wave statt über Facebook verschicken? Zumal ca. 95% der Freunde noch gar keinen Google Wave Account besitzen.
Auch Kundenkommunikation wird nicht einfach von E-Mail auf Wave umspringen nur weil Google das so möchte. Ich denke der Dienst braucht einfach ein wenig Zeit und eine Menge neuer Plugins und Dienste die auf Wave basieren. Also frisch ans Werk!
Achja, wir haben auch noch 15 Invites zu vergeben. Also wer hat noch nicht, wer will nochmal? :> Sendet bitte eine E-Mail an designpicks ÄT gmail.com, wir laden euch dann ein.
Kategorie: Web 2.0
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Ich gebe Dir recht. Was mich vor allem abschreckt ist (wie immer bei Google) die Datensammelwut dieses Unternehmens….
Nichts desto trotz hätte ich gerne einen Invite. Man muß ja am Ball bleiben..
Danke und schönes WE!
Hi,
ich denke es ging bisher ohne ganz gut, aber geht es mit vielleicht noch besser?
Nichts ist so beständig wie die Veränderung und die Möglichkeiten der Kommunikation nehmen dabei einen immer größer werden Stellenwert ein.
Viele Grüße,
Christian
PS: Über eine Einladung würde ich mich freuen!
So das direkte Bedürfnis nach Wave habe ich für die Kommunikation jetzt auch nicht. Allerdings interessiert es mich schon rein technologisch. Falls Du also noch ein Invite hättest. Wie ole schon sagt. Man muss ja am Ball bleiben…
Daten werden heute fast überall gesammelt, da steht Google nicht alleine da …und schließlich können die Sammelwut-Skeptiker einen eigenen Google Wave Server im Intranet betreiben, der nicht nach außen kommunizieren muss.
Das Problem ist trotzdem die Akzeptanz. Wenn die digital natives von heute zu den Auftraggebern von morgen werden, dann hat es Google Wave geschafft. Bis dahin wid es wohl ein Nieschenprodukt bleiben.
Wäre für ein Invite sehr dankbar!
Ich wollte das schon lange mal ausprobieren und würde mich über eine Einladung freuen! =)
Gruß,
Philipp
Wenn ihr einen Invite haben möchtet, sendet einfach eine Mail an designpicks ÄT gmail.com. Ihr bekommt dann in Kürze einen Invite.
Hallo Kim,
natürlich hast du einerseits Recht, wenn du sagst, es ist still geworden um Wave, aber die Frage ist, wozu will man Wave denn wirklich nutzen? Es ist wede Facebook, noch Twitter und wird nächses Jahr eMails sicherlich “entlasten” – zumindestens zwischen den Personen, die regelmäßig mailen.. für uns als Charity Projekt ist Wave das beste seit geschnitten Brot. Wir haben lange nach einem Tool gesucht, um unsere Team- und Projektarbeit zu optimieren… und haben allen möglichen Kram ausprobiert – online Teamsofware, Software zum Abgleichen von Daten von PC zu PC – Microsoft Groove – die Liste ist endlos…die eMail Flut für unser Projekt – allein innerherhalb der Teammitglieder – war die Hölle, denn wir lassen in Indien programmieren, unser Systemadmin ist in Düsseldorf, unsere Server in Berlin, unser Kommunikationsberater in München, unser Charity Team ständig unterwegs… jetzt haben die meisten einen Wave account, es gibt waves fürs Bugfixen, Testen, Auktionsideen, SocialMedia, Blog – über 20 Waves, wo jeder seinen Teil beitragen kann,alle auf dem gleichen Stand sind – eine Wave ist voll mit Dokumenten, Videos & Co. die alle brauchen, um auf dem neuesten Stand zu sein…
Mein Fazit: Google Wave ist für unser Kinderprojekt ein Segen, ich kann verstehen, wenn man “allein” drin ist und Freunde/Bekannte noch keinen Wave Account haben… also, wenn du noch Einladungen übrig hast, würde sich MyCharity sehr freuen, sie dir abzunehmen :-))
Herzliche Grüße
Helena Mathey
Hallo Kim,
finde diese Bestandsaufnahme sehr treffend und habe für mich selbst ein ähnliches Resümee getroffen. Ich sehe aber Google Wave nicht als Alternative zur normalen Email-Kommnikation, sondern als Add-On. Die Stärken liegen meiner Meinung nach vor allem in einer projektbasierten Nutzung.
Ich habe wirklich oft gelesen: “Warum sollte ich das nutzen, ich hatte niemals Probleme mit Email” Meine Meinung dazu: Ich hab auch keine Probleme mit meinem Fahrrad, es fährt super. Aber hin und wieder bringt mich das Auto einfach besser/schneller ans Ziel.
@Remi: Ist es bereits möglich Google Wave auf dem eigenen Webserver/ in einem Intranet zu betreiben? Ich konnte dazu nichts finden. Für mich ist dies aber eine der Fragen, die über Erfolg oder Misserfolg von Wave entschieden könnten.
Beste Grüße
Daniel
@Helena: Dass Wave schon so stark in euer Charity Projekt integriert ist, hat mich ehrlich gesagt erstaunt. Allerdings fange auch ich bereits an einen Teil meiner Kommunikation testweise auf Wave auszulagern.
@Daniel: Der Vergleich mit dem Fahrrad gefällt mir ^^ Ich glaube auch, dass Google erstmal versuchen sollte E-Mail und Wave näher zusammenzubringen. (z.B. mit einem Googlemail-Gadget oder so)
@Daniel: zur deiner Frage mit den Serven… hier ein Podcast mit Stefan Keuchel (Pressespecher Google) zum Thema Wave
http://sebastianvoss.typepad.com/markterfolgsblog/2009/11/podcast-16-google-wave.html
@Kim wieso hat dich das erstaunt? :-) Es funktioniert einfach sehr gut… ich sag ja, Projekt- und Team-Management…
@kim wave mich mal an helenamathey@ wir beide sollten uns mal zum thema php5 backend programmierung zusammenwaven :-)
Ich muss Dir zustimmen. Für mich hat Wave derzeit absolut keine Bedeutung. :(
Also ich kann ehrlich gesagt auch ohne ganz gut leben!